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<pre>Nachdem der FCB bei seinem letzten Liga-Auftritt in der Allianz Arena bereits mit den Bremern kein Erbarmen kannte, finden sich die Hessen nun schließlich sogar in einer noch etwas besorgniserregenderen Verfassung im Fußballtempel an der Isar ein.  <p> Zum Vergleich: Die aktuell schlechteste Heimmannschaft der Bundesliga (Greuther fürth) hat in ihren ersten drei Heimspielen ebenfalls sechs Gegentreffer hinnehmen müssen.  <p>  Mainz ist derweil weiter auf Champions-League-Kurs, auch wenn sich der FSV nach zuletzt vier Siegen in Folge am vergangenen Spieltag mit einem 2:2 zu Hause gegen Freiburg begnügen musste. Mit 45 Punkten nach 26 Partien spielen die Nullfünfer ihre bislang beste Saison. Mit gerade einmal 28 Gegentoren haben die Rheinhessen hinter den Bayern (24) zudem die zweitwenigsten aller 18 Klubs kassiert. <p> Lange sah es danach aus, als könnte es am 3Spieltag im Rhein-Main-Derby zum Endspiel um die Königsklasse kommen. Doch seit dem Moment, in dem die Mainzer den Platz eroberten, ging es nur noch bergab. Mittlerweile ist der FSV seit sechs Partien sieglos. Beim klaren 0:3 bei den Bayern am vergangenen Wochenende setzte es die dritte Pleite aus den letzten sechs Partien (3U). Zu Hause sind die Nullfünfer aber seit elf BL-Spielen ungeschlagen (6S, 5U). <p>  Im Falle einer Niederlage wäre hingegen Feuer am Dach, denn dann hätten die Dortmunder bereits mehr als doppelt so viele Zähler auf dem Konto wie die Schmidt-Truppe. Angesichts der hohen Ansprüche in Leverkusen ist das nach fünf Spieltagen Erreichte deutlich zu wenig.  </pre>


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<pre>Es ist eine ernüchternde Botschaft, den der deutsche Rekordmeister an die Konkurrenz verschickt. 6:1 gegen Frankfurt, 2:0 gegen Wolfsburg und 7:0 gegen Bochum, was die Spieler anfassen, wird zu Gold.  <p> Dass etwa der Liga-Neuling aus Ingolstad vor wenigen Tagen ein Plus an Torschüssen verbuchte (16:12), deutet schon ziemlich unmissverständlich auf eine angezogene Handbremse hin: Anzeichen von einer mentalen Leere waren auch beim vorherigen Remis gegen Gladbach nicht zu übersehen.  <p>  Das jüngste 0:0 gegen den FSV Mainz war bereits das vierte Bundesliga-Remis in Serie; insgesamt warten Peter Stöger und seinen Mannen bereits seit sechs Pflicht-Partien auf ein Erfolgserlebnis. <p> Während sich der BVB mit dem jüngsten Ausrutscher beim HSV nur als ernst zu nehmender Bayern-Jäger disqualifizierte, treiben den VfB zunehmend existenzielle Sorgen um; nach dem 0:4 gegen den vormaligen Tabellenletzten(!) wurde mittlerweile Alexander Zorniger entlassen. <p>  Damit wird das Lazarett des BVB noch größer. Zu allem Überfluss wird in Leverkusen Pierre-Emerick Aubameyang ebenfalls zuschauen müssen. Der Gabuner sah gegen Schalke gelb-rot und ist damit im Auswärtsspiel bei der Werkself gesperrt.  </pre> 


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<pre> Umso wichtiger für die Gladbacher, dass sie zumindest über den Umweg DFB-Pokal noch auf einen internationalen Startplatz hoffen dürfen – wobei dies im Hinblick das Gastspiel in Mainz nicht unbedingt Gutes bedeuten muss.  <p> Egal, wen Ancelotti aufs Feld schicken wird, die Bayern sind der haushohe Favorit und wollen dieser Rolle auch im letzten Heimspiel gerecht werden. Zudem gilt es, die weiße Heimweste zu verteidigen und die 27. Meistersaison standesgemäß mit einem Sieg abzuschließen.  <p>  Weil es in jenen Partien jeweils nur zu einem Unentschieden reichte, bleibt die vorläufige tabellarische Momentaufnahme zwar noch hinter den Erwartungen zurück; mit Blick auf die bis dato geprüften Gegner ist dennoch eine gewisse Grundzufriedenheit bei den 1899ern zu spüren. <p>  Obwohl dem HSV in der Hinrunde der schwächste Saisonstart der Vereinsgeschichte zu schaffen machte, hatte sich das Team in der 5. Runde mit aller Entschlossenheit gegen eine weitere Niederlage gestemmt — im September hielt das Bollwerk den übermächtigen Gästen lange 88 Minuten stand. <p>  für den „Effzeh“ ist es nach dem Krisen-Gipfel gegen Bremen das zweite emotionale Endspiel. Sollte auch im Derby gegen Leverkusen der Knoten nicht platzen, könnte es für Trainer Peter Stöger womöglich wirklich eng werden.  </pre>


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<pre> Das 2:2 war das bereits das sechste Unentschieden in dieser Saison für die Hauptstädter.  <p> Drei Niederlagen haben der Werkself den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte beschert: Im rheinischen Derby gegen Mainz stehen die Gastgeber unter entsprechend großem Druck.   <p> Da sich derzeit die halbe Liga mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigt, ist es zwar fast folgerichtig, dass auch eine Mannschaft wie der FC Augsburg nicht frei von Sorgen ist: In der Fuggerstadt scheinen diese Ã„ngste allerdings sogar von ganz besonderer Berechtigung zu sein. <p>  Das will Mainz-Coach Martin Schmidt unbedingt verhindern, deshalb hat er auch das Training dementsprechend adaptiert: „Wir trainieren auch im Bereich der Resilienz, also im Bereich der psychischen Widerstandskraft. Das kann man, indem man einen hohen Umfang im Training hat, aber auch hohen Druck aufsetzt.“  <p> Das wird allerdings alles andere als leicht. Leverkusen ist nicht nur ein Angstgegner der Fuggerstädter, die Werkself hat sich in den letzten Wochen auch deutlich gesteigert. Mit einer Serie von fünf Ligaspielen ohne Niederlage hat die Elf von Heiko Herrlich eine Aufholjagd gestartet.  </pre>


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<pre> Aber die Mannschaft von Julian Nagelsmann zeigte sich zuletzt wieder in Topform. Nach dem beeindruckenden 3:0-Sieg gegen Wolfsburg am vergangenen Spieltag liegen die „1899er“ nun zwei Punkte hinter dem Sechstplatzierten aus Leipzig, die auf dem ersten Europa League-Platz liegen.  <p> Die Frage wird sein, wie Stuttgart nun ohne jeglichen Druck, da der Klassenerhalt bekanntlich schon fixiert wurde, agieren wird?  <p>  Selbst als sich die Fuggerstädter im vergangenen Jahr eine komplette Saison lang im Höhenflug befanden, konnten die Mainzer beide direkten Vergleiche für sich entscheiden; unter anderem haben die 05er den Augsburgern beim 2:0-Erfolg im März eine ihrer ganz seltenen Heimniederlagen zugefügt. <p>  Das Duell gegen die Werkself könnte Aufschluss darüber geben, was von dem aktuellen schwarz-gelben Höhenflug zu halten ist — allerdings müssen sich die Gäste gehörig steigern, um der Mannschaft von Thomas Tuchel tatsächlich gefährlich werden zu können.  <p> Nachdem sich Norbert Meier bald als untauglicher Nachfolger für den abgewanderten Dirk Schuster erwies, stellte sich der im Winter verpflichtete Torsten Frings zwar als ein belebendes Element heraus — gleichwohl dauerte es viel zu lange, bis auch die Resultate von den neuen Ideen profitierten.  </pre>


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